Die Jahreskreisfeste und mehr…

Wir haben auf dieser Seite für Dich wertvolle Hinweise aus dem Wissen der Maya und deren Kalender, der keltischen Schamanen und den Mondpasen zusammengestellt. Besonders die keltischen Jahreskreise und der Mayakalender sind dabei eine wertvolle Inspirationsquelle, die sich an den Jahreszeiten und deren Qualitäten orientiert. Die Informationen werden täglich aktualisiert – schau also gerne regelmäßig vorbei.

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Heute ist Dienstag, der 17. Mai 2022

Aktuell ist es 6:49 Uhr [stimmt nicht? Klicke, um zu aktualisieren]
Hallo... und schönen guten Morgen. So früh schon auf den Beinen? Gehe doch heute den Tag - soweit es Dir möglich ist - langsam und behutsam an. Es ist viertel vor Sieben durch - der menschliche Körper ist da noch sehr offen und ungeschützt, achte also gut auf ihn. Wir wünschen Dir viel sanfte Kraft, damit dieser Tag in voller Schönheit erblühen kann.

Der Maya-Kalender

Das alte Wissen der Maya Der Maya-Kalender ist ein wundervolles und machtvolles Geschenk an Dich. Jeder Tag ist einem bestimmten Zeichen zugeordnet, z.B. ist heute Weißer Spektraler Spiegel wirksam. Wir stellen Dir auf dieser Seite unsere Interpretation dieses Zeichens zur Verfügung - als eine Art Fingerzeig. Jedes Kin ist wirksam von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
Worauf lohnt es sich heute besonders zu schauen? Welcher Aspekt des menschlichen Seins ist heute besonders leicht erkennbar? Du hast noch ungefähr 1 Stunden Zeit für das Kin Nummer 258. Nutze sie weise. Die nächste Chance auf genau diese Energie kommt erst wieder in 260 Tagen...

Das heutige Kin ist "Weißer Spektraler Spiegel" (Nummer 258)
Reinigung: Auf dem Weg hast Du viele Schmutzflecken auf Deinem inneren Spiegel hinterlassen in Form von Konzepten und Glaubensmustern. Lass die alte 'Ordnung' gehen, sie ist längst überholt. Heute kannst Du Dich reinigen lassen - es geschieht von alleine und Du kannst Dich dem ganz hingeben. Sei besonders wachsam und still, dann geschieht es in Anmut.
(Dieses Kin ist noch für ungefähr 1 Stunden wirksam)
©Dirk Liesenfeld/holistic-raw.life

Der Mond

Die Mondphasen Der Mensch besteht zu 60-70 Prozent aus Wasser. Genauso, wie der Mond die Gezeiten beeinflußt, so hat er auch seine Wirkung auf den Menschen. Es lohnt sich über einen gewissen Zeitraum mal sich selbst in Abhängigkeit von den Mondzyklen zu beobachten...

So kann man generell sagen, dass der Neumond sich sehr gut eignet um zu entgiften oder im allgemeinen Dinge loszuwerden. Im zunehmenden Mond bietet es sich an all das in Angriff zu nehmen, was man aufbauen möchte. Der Vollmond liefert generell viel Kraft und Energie und verstärkt all das, was da ist. Im abnehmenden Mond fließt im Allgemeinen alles leichter ab und geht leichter von der Hand. Du kannst also immer einen Mondzyklus nutzen, um etwas aufzubauen, zu verstärken und gehen zu lassen. Also die perfekte Anordnung von annehmen und geben, ein großer Fluss in Harmonie mit dem Leben.

Der aktuelle Mond

Der Vollmond im Mai ist der Wonnemond (Freudenmond): Aus dem althochdeutsch von wunnimānōd. Die Zusammensetzung entstand aus Wonn - in seiner ursprünglichen Bedeutung: (Laub-) Weide - und Mond zu Weidemonat. Erst später erfolgte die Umdeutung auf die neuere Bedeutung von Wonne-Mond.
Der Zyklus steht derzeit im Vollmond 🌕 - das heißt der Mond ist 15 Tage alt und zu 98% beleuchtet: In dieser Phase geht es um die Fülle.

Alles, was ab Neumond gesät wurde, trägt nun Früchte. Viele Emotionen zeigen sich nun - eine gute Basis für Kreativität, ungeeigneter für sachorientiert Aufgaben. Alte, verdrängte Emotionen können aufbrechen, starke Stimmungsschwankungen. Es ist der Wendepunkt. Während es zuvor gut und sinnvoll war sich völlig ins Aussen zu ergiessen, sollest Du nun ein Auge wieder nach Innen richten.
Ein Auge in Dir (z.B. Yoga, Meditation, Spaziergänge) und eines im Leben (z.B. Tantra, Liebesgeschichten, Arbeit) - so wird´s die folgenden 13 Tage (bis zum Neumond) gelingen.

  • Noch 5 Tage bis:
    🌗 abnehmendem Halbmond - ab da geht es dann um das Loslassen.
  • Noch 13 Tage bis:
    🌑 Neumond (30.05. 2022 um 13:32:11) - ab hier steht der Neubeginn im Mittelpunkt.
  • Noch 21 Tage bis:
    🌓 zunehmenden Halbmond, welcher dann dem Wachstum dient.
  • Noch 28 Tage bis:
    🌕 Vollmond (14.06. 2022 um 13:52:37), bei dem es dann um Fülle & Ernte geht.
©Dirk Liesenfeld/urkraftsein.de


Der keltische Jahreskalender

Der keltische Jahreskreiskalender Der keltisch-schamanische Jahreskalender ist eine sehr alte Naturreligion, die aus der Beobachtung der Natur entstanden ist. Es war die Basis der europäischen Religionen, bevor sie christianisiert wurde. Ursprünglich wurden die Naturkräfte in Verbindung mit Gottheiten und Wesenheiten gesehen. Mein Hauptaugenmerk bei diesen Texten lag jedoch eher auf dem Rhythmus der Natur an sich, als auf den damit verbundenen Energiewesen. Der keltisch-schamanische Jahreskalender sollte nicht als sklavische Handlungsabfolge verstanden werden. Der Jahreskalender orientiert sich an den Geschehnissen in der Natur und ein Hauptmerkmal des Lebens ist die Unberechenbarkeit.In dieser Interpretation habe ich mich bemüht das uralte Wissen zu modernisieren, also auf die heutigen Lebensumstände eines durchschnittlichen Mitteleuropäers zu übertragen und anzupassen. Dabei ging es mir unter anderem um die Themen Partnerschaft, Beruf, Familie und Projekte und ... Selbsterkenntnis.

Einleitung zum Jahreskalender

Wie lebten eigentlich die Menschen bevor es Zentralheizung und Kühlschränke gab? Das ist eine spannende Frage, denn noch bevor es Städte gab, lebte der Mensch in und durch die Natur. Sie schützte und ernährte ihn. Die Menschen lebten im Einklang mit der Natur, der Lebensrhythmus war auf die Jahreszeiten abgestimmt, die Kraft um das Leben zu meistern wurde durch die Naturverbundenheit geschöpft.…

Aus dieser Verbindung sind Naturreligionen entstanden, wie z.B. das Keltisch-Schamanische. Verschiedene Zeiten im Jahr haben einfach unterschiedliche Qualitäten. Das haben die Menschen damals intuitiv gewusst. So hat z.B. Ostern eine ganz andere Qualität, als Spätsommer oder gar die Adventszeit. Unsere Urahnen mussten über solche Gesetzmäßigkeiten nicht weiter nachdenken. Sie waren ganz ursprünglich in der Natur beheimatet und später zumindest noch mit ihr tief verbunden und verwurzelt. Sie lebten ganz selbstverständlich in einem natürlichen Rhythmus.

Viele Menschen haben heutzutage diese Wurzeln verloren, die meisten leben ziemlich entfremdet vom Fluss der Natur. In unserer modernen Zivilisation und Leistungsgesellschaft läuft das Leben sommers wie winters nahezu identisch ab. Natürlich zünden wir an Weihnachten ein paar Kerzen an und mampfen Lebkuchen. Der Rhythmus der Natur wirkt jedoch viel feiner als das. Gerade Menschen, die in der Stadt leben, haben es dabei besonders schwer im Einklang mit der Natur zu leben. In der Freizeit joggen oder im Urlaub in die Berge fahren tut der Seele gut - eine wirklich dauerhafte Verbindung zur Natur, die bis in den Alltag hineinragt, schafft das jedoch nicht. Das wird heutzutage immer mehr Menschen bewusst.

Kulturübergreifende Untersuchungen zeigen ein erschütterndes Bild: Je weiter sich eine Kultur von den natürlichen Wurzeln entfernt, umso stärker kommt es zur Sinnleere. Das Geld alleine und der schicke Mercedes an sich machen eben nicht glücklich!
Das Statistische Bundesamt meldet jährlich ca. 12.000 Selbstmorde in Deutschland, die Zahl der Suizidversuche liegt nach offiziellen Schätzungen bei über 240.000 pro Jahr! Suizid ist die dritthäufigste Todesursache der 15 bis 45-jährigen Menschen in Deutschland. Dagegen ist in ursprünglichen Ländern wie Afrika, vor allem in niedrig zivilisierten Regionen, Suizid praktisch nicht existent.

Sich wieder in den Zyklus der Natur stellen ist eine Fähigkeit, die wir verloren haben und erst wieder erlernen müssen. Das Keltisch-Schamanische beinhaltet dieses Wissen. Es ist aus der Lebenspraxis unserer Vorfahren entstanden und zeigt eine perfekte Abbildung der mitteleuropäischen Jahresuhr. Es beschreibt die Qualitäten und Herausforderungen jeder Jahreszeit in Zeitabschnitten von ungefähr 6 Wochen. Es gibt auch ganz praktische Ratschläge für den Alltag, um kraftvoll alle Zeitqualitäten nutzen zu können.
Diese sind - wenn man sie ein wenig "modernisiert" - gerade in der heutigen Zeit wertvoller denn je! Alle 6 Wochen schenkt uns die Natur eine neue Qualität, die wir zu unserem Vorteil nutzen können - oder eben nicht! Wenn sich das Leben mit den Jahresqualitäten synchronisieren, kann wieder eine grundsätzliche Verwurzelung stattfinden. Dies ist die Grundlage für tiefe Gefühle von Verbundenheit, Sinnhaftigkeit und Dankbarkeit.

Viele Elemente des Keltisch-Schamanischen reichen zurück bis in die Frühgeschichte der Menschheit. Der heute bekannte Jahreskalender bezieht sich aus den Überlieferungen der Kelten und Germanen. Der Wechsel der keltischen Jahreszeiten wird dabei durch 8 Zeitpunkte bestimmt. 4 davon orientieren sich am Sonnenstand (Sonnenfeste) und 4 orientieren sich am Mondstand (Mondfeste). Die Datumsangaben sind natürlich nur ungefähre Werte. Die genauen Zeitpunkte ergeben sich z.B. aus den Mondständen. Tatsächlich ist dies in der Praxis aber nicht so wichtig, da es uns ja mehr um die Zeitqualität an sich geht:

21.12. Jul (☀Sonnenfest)
2.2. Imbolc (🌕Mondfest - Dieses Jahr am 16.02. um 17:59)
21.3. Ostara (☀Sonnenfest)
1.5. Beltane (🌕Mondfest - Dieses Jahr am 16.05. um 06:15)
21.6. Litha (☀Sonnenfest)
1.8. Lammas (🌕Mondfest - Dieses Jahr am 12.08. um 03:36)
21.9. Mabon (☀Sonnenfest)
31.10. Samhain (🌑Mondfest - Dieses Jahr am 25.10. um 12:48)

Traditionell wurden nur die Mondfeste von den Kelten gefeiert, die Sonnenfeste von den Germanen. Dort wo sich keltische und germanische Traditionen vermischten, wurden beide Kalender zusammengeführt und bildeten eine wunderbare Ergänzung und Harmonisierung. Während die Mondfeste eher eine mystisch-spirituelle Bedeutung haben, beziehen sich die Sonnenfeste auf den tatsächlichen Beginn der Jahreszeiten.

Konkret heißt das:
Die Sonnenfeste haben eher männliche Qualitäten und Ausrichtungen, wie Materialität, Rationalität, Logik, Verstand und Aktivität.
Bei den Mondfesten stehen eher die weiblichen Qualitäten im Vordergrund, wie Spiritualität, Emotion, Gefühl, Intuition und Passivität.
Beides zusammen bildet eine Polarität, einen ständigen Wechsel im Verlauf des Jahres, untrennbar und perfekt aufeinander abgestimmt.

In diesen Texten geht es weniger um die Jahresfeste an sich und die damit verbundenen klassischen Riten, als viel mehr um die 6½ Wochen, die zwischen den jeweiligen Jahresfesten liegen. Die Jahresfeste geben jedoch hervorragend Einblick in die Qualitäten und Herausforderungen der einzelnen Zeitabschnitte. Nachfolgend erstmal ein grober Überblick, später folgt dann eine genauere Betrachtung der einzelnen Jahresabschnitte:

21.12. ☀Jul
Dunkler geht es nicht mehr - es handelt sich um die längste Nacht des Jahres. Der keltische Jahreskalender fängt mit dem Tod an und nicht mit der Geburt. Das ist kein Zufall. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

2.2. 🌕Imbolc (Dieses Jahr am 16.02. um 17:59)
Ein erster Hauch des neu erwachenden Lebens wird in der Natur spürbar - aber nur für den, der genau hinschaut. Ein guter Zeitpunkt um sich ganz wage und unverbindlich neuen Ideen und Projekten zuzuwenden.

21.3. ☀Ostara
Licht und Dunkelheit sind wieder im Gleichgewicht: Tag-Nachtgleiche. Die Orientierung nach Innen darf sich nun mit voller Leidenschaft nach außen kehren. Die Natur macht es uns vor: Überall grünt und blüht es.

1.5. 🌕Beltane (Dieses Jahr am 16.05. um 06:15)
Jetzt geht es zur Sache. Die Natur strotzt nur so vor Leben und Wachstum und dies ist nun der beste Zeitpunkt um sich voll und ganz in die Welt zu bringen. Wenn nicht jetzt - wann dann?!

21.6. ☀Litha
Heller wird es nicht mehr - der längste Tag des Jahres. Das Sprießen in der Natur weicht einem Heranreifen. Es wird Zeit wieder mehr Ruhe und Fluss ins Leben zu holen.

1.8. 🌕Lammas (Dieses Jahr am 12.08. um 03:36)
Nun beginnt die Ernte. Das Gesäte und Vorangetriebene darf und soll nun geerntet werden. Das Leben beginnt zu enden, der Tod steht vor der Tür. Nun muss eingebracht werden um für den Winter gerüstet zu sein.

21.9. ☀Mabon
Das große Ausatmen. Die Arbeit ist getan, die Ernte eingebracht. Die Zeit der neuen Projekte ist nun endgültig vorbei. Das Licht weicht der Dunkelheit, das Leben spielt sich wieder mehr in den Häusern ab. Ruhe kehrt ein.

31.10. 🌑Samhain (Dieses Jahr am 25.10. um 12:48)
Das Leben stirbt. Es ist Zeit nach innen zu schauen, nur noch das zu tun, was wirklich getan werden muss. Dies ist keine Zeit der Veränderung, sondern eine Zeit der Rast und Regeneration.
©Dirk Liesenfeld/Liesenfeld.de

Die aktuelle Qualität

Beltane (🌕5. Vollmond des Mondjahres, ca. 30.4.)
Dieses Jahr am 16.05. um 06:15
Die Natur lebt nun in aller Pracht auf. Das zarte Grün Ostaras wird ersetzt durch die kraftstrotzenden Farben und Blüten des gerade beginnenden Sommers. Das Wetter wird wärmer und alle Pflanzen blühen. Nun herrscht ein ausgelassenes Gefühl. Die Tiere des Waldes sind jetzt besonders aktiv und laut. Der Waldboden ist nicht länger braun und karg, denn nun fangen die ersten Maiglöckchen an zu blühen. Die Luft ist lau, die Erde duftet und Mensch und Tier freuen sich darüber, dass die Natur in voller Fruchtbarkeit und Blüte steht.…

Das, was an Ostara mit frischem Elan begann, kann und soll jetzt mit voller Energie durchgezogen werden. Dies ist die energiereichste Zeit des Jahres, geiler wird's nicht! Die Menschen in früherer Zeit, aber auch die Bauern heute nutzten diesen Jahresabschnitt, um die Saat auszubringen. Es wurde jede helle Minute des Tages gearbeitet, denn bis zum ersten Kuckucksruf mußte traditionell das letzte Samenkorn in der Erde sein!
In früheren Zeiten war Beltane das Fest der Liebe und der Sexualität, ein Fest aus dem neues Leben entspringt, in welchem es keine Grenzen gibt, sondern nur die pure Lebensfreude. Die Ehe wurde für eine Nacht aufgehoben und Kinder, die früher aus solchen Verbindungen entstanden, auch wenn diese unehelich waren, galten als gesegnet und wurden als Kinder der Göttin und des gesamten Stammes betrachtet. Es ist übrigens auch die ideale Zeit für frische Paare. Denn zu Beltane werden Probeehen geschlossen, die für ein Jahr und einen Tag gelten.
In den alten Überlieferungen heißt es, dass in dieser Zeit die Wesen des Waldes besonders aktiv sind. Elfen, Trolle und Feen treiben, so heißt es, zu dieser Zeit des Nachts ihren Schabernack mit ahnungslosen Reisenden!
Beltane ist eine kraftvolle Zeit, in der es um unser Dasein in der Welt geht. Getroffene Entscheidungen werden nun nicht mehr infrage gestellt oder gar verworfen. Nun gilt's: Die Aktivitäten nehmen unverrückbar ihren Lauf. Die Zeit des Mangels, Sparens und Kräfteschonens ist beendet. Geldreserven sollten in neue Projekte fließen, Kraftreserven wollen in die Welt gebracht werden. Energien, die nun zurückgehalten werden (sei es Geld, Fähigkeiten oder Ideen) drohen zu versauern und uns kraftlos zu machen.
Die Natur versorgt uns mit ihren Gaben,
wir müssen nur ins Leben vertrauen.

©Dirk Liesenfeld/holistic-raw.life